Das Orgelpositiv und die Orgel in der Versöhnungskirche

Beim Neubau der Kirche 1967 war es finanziell unmöglich gleich eine neue Orgel zu kaufen. Deshalb übernahm man das Orgelpositiv, das zuvor lange Jahre im Gemeindehaus treue Dienste geleistet hatte. Es wurde von der Fa. Weigle (Stuttgart-Echterdingen) im Jahr 1959 als Opus 1064 gebaut. 1973 entschied man sich für eine Erweiterung der kleinen Orgel. Bei diesen Arbeiten wurde die Orgel um 90 Grad gedreht und die großen Pedalpfeifen von der Firma Oesterle dazu gebaut.

Im Jahr 1991 war es dann durch zahlreiche Spenden möglich, eine größere, dem Kirchenraum angemessene Orgel anzuschaffen.
Die neue Orgel, von der Firma Rensch gebaut, fand ihren Platz an der Wand rechts vor dem Altar.
Sie hat 19 Register mit insgesamt 1282 Pfeifen. Die längste Pfeife im Register Fagott 16‘ ist ca. 3 Meter lang, die kleinste Pfeife im Register Oktave 1‘ hat eine Körperlänge von 8 mm.

Seither besitzt die Versöhnungskirche 2 Orgeln. Nachdem die kleine Orgel im Jahr 2000 von Marcel Frank und Tilmann Trefz renoviert und umgebaut wurde, kommen immer wieder bei Konzerten auch beide Orgeln zusammen zum Einsatz.

Seit der Einweihung der Rensch-Orgel finden in der Versöhnungskirche regelmäßig die Goldberg-Orgelkonzerte mit einem abwechslungsreichen Programm statt.